Neuigkeiten
Startseite / Allgemein / Krups EA880E Kaffeevollautomat One-Touch-Cappuccino

Krups EA880E Kaffeevollautomat One-Touch-Cappuccino

Dass ich es nicht nur liebe, neue Geräte unter die Lupe zu nehmen, sondern auch ein richtiger Kaffee-Junkie bin, wissen inzwischen sicherlich einige von Euch. Na, dann könnt ihr Euch ja sicherlich auch meine Jubelsprünge vorstellen, als ich erfahren habe, dass ich einen neuen Kaffeevollautomaten von Krups testen darf.

Die Beschreibung von Krups zu diesem Automaten lässt mein Herz gleich erneut höher steigen:

“Lassen Sie sich von der neuen Krups Technologie vierfach verwöhnen. Mit der Quattro Force Technologie hat Krups vier zentrale Faktoren der Kaffeezubereitung gezielt verfeinert und spürbar optimiert. Entdecken Sie jetzt mit Krups EA 880E den One-Touch-Cappuccino Vollautomaten für Profi Kaffee-Genuss .

Ob Sie klassischen Espresso, aromatischen Kaffee oder köstliche Kaffee-/ Milch-Spezialitäten allein oder zu Zweit genießen möchten: Für Ergebnisse in Perfektion genügt ein Fingerdruck. Alles Weitere geht ganz von selbst.”

Aber wenn ich ganz ehrlich bin, hört sich der Text schon zu gut an, um wahr zu sein. Schon kam die erste Skepsis durch, ob ein Vollautomat wirklich so toll sein kann? Zu oft habe ich schon erlebt, dass Werbeversprechen am Ende doch nicht erfüllt wurden. Außerdem muss ich zugeben, dass ich wirklich sehr kritisch bin, was den Genuss von Kaffee angeht. Ich habe schon viele Vollautomaten getestet und nur wenige haben mich wirklich überzeugt. Aber nun wieder zurück auf “Start”. Fangen wir erstmal mit den wichtigen Fakten an:

Wenn man sich ein neues Küchengerät anschafft, fragt man sich natürlich erst einmal Dinge wie: “wo stelle ich es hin?” oder “hab ich überhaupt genug Platz in der Küche?”. Natürlich kann ich nicht behaupten, “ach…stellt einfach die Küchenrolle an einen anderen Platz und schon passt der neue Vollautomat!”. Aber ich habe glücklicherweise noch eine Platz gefunden:

Titelbild

Der Vollautomat ist groß, entpuppt sich aber als sehr kompakt. Mit den Maßen von 40,4 x 37,6 x 40,4  (Tiefe x Breite x Höhe) gehört er  natürlich nicht  zu den kleinen Vollautomaten. Ich finde allerdings, dass er durch die leicht abgerundete Form kleiner und gar nicht so klobig wirkt, wie manch andere Vollautomaten in seiner Größe.

Der Wassertank:

In den Wassertank passen 1,7 Liter und das kommt mir sehr entgegen. Ich hasse es, wenn ich bei einem Vollautomaten ständig den Wassertank nachfüllen muss :-( , daher geht an dieser Stelle mein Testmonsterdaumen ganz weit nach oben. Er befindet sich an der Rückseiten des Automaten aber dank des Tragegriffs lässt er sich sehr einfach entnehmen.

Das Zubehör:

  • 1 Wasserfilter
  • 1 Milchschlauch
  • 1 Teststreifen für Wasserhärtegradbestimmung
  • 2 Reinigungstabletten
  • 1 Tüte Entkalkungsmittel

Kurz und gut, auch das Zubehör soll dabei helfen, eine köstliche Kaffeekreation zu kredenzen.

 Der Bohnenbehälter:

In den Bohnenbehälter passen 250 g Kaffeebohnen. Der Mahlgrad ist mehrstufig einstellbar. Ein Schacht für Pulverkaffee ist nicht vorhanden, was mich allerdings nicht besonders stört, da ich sowieso lieber frische Bohnen mag.

Der Kaffeeauslauf

Der Kaffeeauslauf ist stufenlos höhenverstellbar von 6,5 bis 12,2 cm. Das bedeutet für mich, dass sowohl eine Espressotasse als auch mein Lieblingsbecher unter den Auslauf passen :-) .

DSC_0380

Natürlich kann man die beiden nicht gleichzeitig befüllen, aaaaaber es ist bei diesem Vollautomaten tatsächlich möglich, 2 Tassen auf einmal zu befüllen. Dieses gilt nicht nur für den Espresso, sondern auch für den Macchhiato, Kaffee……

Collage mix

 Inbetriebnahme:

Die Inbetriebnahme ist wirklich sehr einfach. Selbst meine 8jährige Tochter stand neben mir und hat alles mitkommentiert. Sobald man den Automaten einschaltet, wird man Schritt für Schritt durch die Einstellungen geführt. Als erstes stellt man die Sprache ein, dann Maßeinheit, Abschaltautomatik und zum Schluss die Wasserhärte (die zuvor mit Hilfe eines beigelegten Teststreifens ermittelt werden kann). Dann kann man auch eigentlich fast loslegen. Der Wasserfilter muss nur noch in den Wassertank gesetzt werden und die Bohnen kommen in den Bohnenbehälter. Sofort folgt eine automatische Spülung und der Vollautomat ist bereit.

Und schon konnte es losgehen. Aber glaubt jetzt nicht, dass ich mir einen köstlichen Kaffee oder Macchiato kredenzen durfte. Ich war zwar schon ganz aufgeregt, aaaaaber neben mir stand eine 8jährige Hibbelmaus, die “leider” schon lesen kann. Natürlich ist ihr bei den Einstellungen nicht entgangen, dass das neue Gerät auch Milchschaum produziert. Naja und wer kann schon “nein” sagen, wenn 2 Kulleraugen einen ansehen und sagen “Mamaaaa, kann ich mal versuchen, ob ich das mit dem Milchschaum alleine schaffe”? Ich konnte es jedenfalls nicht ;-) . Und da Bilder bekanntlicher Weise oft mehr sagen als 1000 Worte hier der erste Versuch meiner kleinen Maus!

Collage3 Collage2

 Sooo, meine kleine Maus ist glücklich, nun geht mein Test los ;-) . Kommen wir also zu einem, wie ich finde, nicht unwichtigen Punk:

Die Bedienung

PicMonkey Collage

Über ein Touchfeld gibt es eine große Auswahl an Kaffeegetränken, sowie ein Programm für Wasser und eines für heiße Milch. Wer am Morgen Zeit sparen möchte, hat sogar noch die Option, einen Einschalttimer zu programmieren. Man muss dann nicht aufs Spülen warten, sondern kann direkt loslegen. Bei dieser Funktion musste ich tatsächlich schmunzeln. Ich dachte immer, ich bin ein wirklich schlimmer Kaffee-Junkie, aber diesen Vorlauf brauche ich nun wirklich nicht. Könnte aber auch daran liegen, dass ich, während der Vollautomat spült immer irgendetwas in der Küche zu tun habe ;-) ! Aber zurück zur Kaffeeherstellung. Wie auf den Fotos erkennbar ist, stehen diverse Kaffee Spezialitäten zur Verfügung.
Die gewünschte Kaffeevariante lässt sich durch Berührung des entsprechenden Symbols wählen. Dann erscheint auf dem Display ein Bild zur genaueren Einstellung:

DSC_0361

Nun kann man je nach Getränk, die Mengen in 10er Schritten wie folgt einstellen:

  • Espresso von 30 – 50 ml
  • Kaffee von 80 – 180 ml
  • Cappuccino und  Macchiato von 30 – 180 ml
  • Ristretto von 20 – 35 ml
  • Americano von 90 – 150 ml
  • Doppio von 60 – 140 ml
  • heißes Wasser von 20 – 250 ml
  • Bei dem Milchschaum folgt die Einstellung nicht in ml sondern von 1-Sekunden-Schritten von 1 bis 60 Sekunden. Am Ende der Zubereitung kommt sofort die Erinnerung, dass der Block regelmäßig gereinigt werden muss. Gleich danach kommt die Frage, ob man die Reinigung jetzt oder später durchgeführt werden soll.

 

PicMonkey Collage1

Diese Option finde ich sehr positiv, da ich, wenn z.B. Gäste bei mir sind, oft mehrere Milchschaumgetränke direkt nacheinander zubereite. Da würde es mich nerven, wenn ich direkt im Anschluß jedes Mal die Reinigung durchführen muss. Was mir auch sehr gut gefällt, wenn man sich für “später” entscheidet, bleibt im Display ein kleines Warndreieck um daran zu erinnern, dass die Reinigung noch durchgeführt werden muss.

DSC_0348Wenn man dann die perfekte Zusammensetzung des Getränkes für sich herausgefunden hat, kann man bis zu 10 persönliche Favoriten anlegen. Das maßgeschneiderte Rezept lässt sich anschließend mit einer Farbe versehen und kann abgespeichert werden. Später kann es dann über die Favoriten Funktion direkt angewählt werden.

Ich muss sagen, auch geschmacklich überzeugt mich der Vollautomat. Es gibt sooo viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, dass jeder seinen Lieblingskaffee bekommt. Wenn man meckern möchte, könnte man sagen, dass der Milchschaum nicht richtig heiß ist. Für mich ist aber gerade dieses kleine “Manko” super, denn so können meine Ladys ihren Milchschaum direkt genießen und auch ich gehöre zu den Menschen, die ihren Cappuchino sogar lieber mögen, wenn er nicht ganz heiß ist.

Reinigung: 

Das Fach für anfallenden Pads aus Kaffeepulver befindet sich auf der linken Seite. Da ich das Entleeren oft vergesse, bin ich hier froh, dass das Display mich immer brav daran erinnert. Die Pads aus Kaffeepulver sind erstaunlich trocken, was vermutlich an dem hohen Anpressdruck liegt. Ich finde es furchtbar, wenn sie nicht trocken sind und der ganze Behälter dadurch schmierig verklebt. Dieses Problem gibt es hier absolut nicht. Die Abtropfschale ist recht klein aber da ich immer eine Tasse unter dem Auslauf stehen habe, stört mich das nicht so sehr.

Fazit:

Jaaaaa, dieser Vollautomat hält tatsächlich sein Werbeversprechen :-) ! Ich bin begeistert und kann diesen Automat einfach nur empfehlen. Gut mit einem Preis von 1.449 € ist er nicht gerade ein Schnäppchen, aber wenn Ihr euch mal bei Amazon und Co. umseht, werdet Ihr ganz schnell ein deutlich reduziertes Angebot finden ;-) !

Zum Schluß würde mich interessieren, ob Ihr auch einen Vollautomaten habt oder mit einem bestimmten Modell liebäugelt.

Ich freue mich auf Eure Kommentare,

Eure Chrissy

 

 

Über Chrissy

6 Kommentare

  1. Hallo Chrissy, mal wieder ein gelungener Bericht. Um ehrlich zu sein, habe ich noch keinen Vollautomaten. Aber nach diesem Bericht überlege ich mir, ob das nicht ein tolles Geburtstagsgeschenk wäre. Muss nur noch meinen Göttergatten überreden ;-) ! L.G. Susanne

    • Liebe Susanne, danke, mir hat dieser Test auch wirklich sehr viel Spaß gemacht. Wow, ein Vollatuomat zum Geburtstag….da drücke ich dir ganz doll die Daumen :-)

  2. Liebe Chrissy,
    das ist ein wirklich toller und ausführlicher Bericht, vielen Dank! Jetzt hätte ich auch richtig Lust auf so einen tollen Cappuccino und ich mag den Milchschaum auch nicht heiß!
    LG Antje

  3. Wow – besten Dank für deinen Test. Seit lange denke ich an Krups :-)

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>